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Lancia-Beta-Bastler
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Tank Sanierung
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Bei meiner Lancia Beta Überholung war ich schon wieder am Zusammenbauen. Der Beta stand auf der Hebebühne und ich begann schon mit dem Ausspritzen der Hohlräume mit Wachs. Dabei schaute ich auf den Tank und dachte mir: Oh, den Tank habe ich noch nie ausgebaut! Wie der Tank wohl innen aussieht? Der heutige bleifreie Sprit greift die Blechtanks unserer Oldtimer an. Ob meiner auch schon Rost angesetzt hat?
Gut, ich baue den Tank mal aus!
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Hier kann man erkennen, das die Benzinleitungen leichten Flugrost haben. Der Tank sieht eigentlich noch gut aus!
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Aber hier kann man doch etwas mehr Rost entdecken!
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Die Benzinschläuche und die Schellen sollte ich auch erneuern!
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Der Tank ist schon etwas rostig! Also ausbauen und überprüfen!
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Für den Tankausbau muss natürlich das Benzin abgelassen werden. Ich habe den dicken Schlauch, das ist der Zulauf zum Motor durch einen langen Schlauch ersetzt und auf den Boden einen Eimer und zwei Kanister bereit gestellt. Jetzt müsste ich das Benzin ansaugen, aber wie? Mit dem Mund? Auf gar keinen Fall, ist nicht so gut für die Gesundheit. Aus meinem Lager nehme ich mir eine alte Lancia Beta Benzinpumpe und die hat einen langen Hebel. Die Pumpe an den Schlauch angeschlossen und mit dem Hebel gepumpt bis Benzin gekommen ist. Die Pumpe entfernt und der Sprit ist weiter in den Eimer laufen gelassen. Schnell den Schlauch in den Kanister gesteckt und den Tank so entleert!
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Auch den Unterboden habe ich in blau lackiert! Der sieht noch perfekt aus! Kein Rost zu sehen!
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Das ist der Tankgeber und vom Kofferraum erreichbar! Die Kabel habe ich mit lackiert und das ist nicht so schön. Bevor ich diese abziehe werden mit Klebeband die Kabel beschriftet!
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Und das ist der Tankstutzen mit dem Belüftungssystem. Rechts der Schlauch führt vom Eintankstutzen einfach auf den Boden. Läuft beim Tanken etwas über, dann fließt das Benzin vom Einfüllstutzen durch ein Loch über den Schlauch nach unten. Der Linke obere Schlauch ist eine sogenannte Pendelleitung. Wird der Tank gefüllt muss die verdrängte Luft aus dem Tank. Diese wird über den Schlauch in den Tankstutzen geleitet und das könnt Ihr beim Tank riechen. Die Luft entweicht über den Tankstutzen. Der durchsichtige Schlauch mit dem Rückschlagventil lässt Luft in den Tank. Beim Fahren wird Benzin verbraucht und der fehlende Treibstoff wird durch Luft ersetzt. Durch diesen Schlauch atmet der Tank, aber durch das Rückschlagventi läuft kein Benzin heraus. Wenn Ihr das Ventil falsch einbaut, dann könnt Ihr den Tank zum Beispiel mit einer elektrischen Benzinpumpe sogar zusammenziehen, weil keine Belüftung vorhanden ist. Geknickt darf der Schlauch auch nicht sein!
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Rechts der Tanküberlauf und links die Pendelleitung zum Tanken!
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Das ist der Beatmungsschlauch mit dem Rückschlagventil! Lässt Luft rein aber nichts raus!
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Und so verlaufen die Schläuche durch den Kofferraumboden! Sind von einem Blechdeckel abgedeckt und mit einer Gummidichtung abgedichtet!
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Der Tank wird nur mit 4 Muttern festgeschraubt. In der Karosserie befinden sich 4 Stehbolzen! Jetzt kann man doch erkennen das es höchste Zeit war den Tank auszubauen. Es ist doch Einiges an Rost vorhanden, nicht von unten, sondern oben. Zwischen Unterboden und Tank konnte sich doch Feuchtigkeit sammeln und den Tank bearbeiten.
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Man kann gut die Anschlüsse mit den Schläuchen erkennen. Rechts die Pendelleitung und links der Beatmungsschlauch!
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Und am Tankgeber gibt es auch zwei Schläuche. Der Dicke ist der Ausgang zum Motor und der Dünnere ist der Rücklauf!
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Auf dem Bild könnt Ihr die Befestigungsbolzen für den Tank sehen. Das große Loch ist für den Tankgeber!
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Hier nochmals die Stehbolzen für den Tank zu sehen.
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Ich baue den Tankgeber aus.
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Den Tankgeber werde ich auch austauschen, weil die Tankanzeige ab halbvoll komplett abgefallen ist. In meinem Lager habe ich noch einen guten Tankgeber.
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Nochmals ein Bild vom Tankgeber
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Im Tank ist auch schon etwas Rost vorhanden. Ja, es wird Zeit, das der Blechtank innen entrostet und versiegelt wird. Dann ist auch der Tank nach der Versiegelung sicher vor dem aggressiven bleifreien Sprit mit 5% Bioethanol. Damit rosten unsere alten Blechtanks!
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Von unten ist der Tank mit viel Steinschlagschutz vor Rost geschützt worden. Den alten Steinschlagschutz muss ich aber entfernen!
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Mit einem Stechbeitel schabe ich den Steinschlagschutz ab.
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Oben ist der Tank aber stark angerostet!
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Mit dem Winkelschleifer und einer aufgesetzten Drahtbürste schleife ich noch die letzten Reste vom Steinschlagschutz und vom Flugrost ab!
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Na, das sieht schon mal besser aus, als vorher!
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Und diese Seite sieht erst recht wieder gut aus!
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Das sind die Mittelchen, die man zur Tankversiegelung benötigt! Ein alkalisches Reinigungsmittel, ein Entroster, einen Rostumwandler und einen Tankinnenbeschichtungslack. Kostenpunkt ca. 140€
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Mit dem alkalischen Reinigungsmittel fange ich an. Diesen Liter und nochmals 5 Liter warmes Wasser reicht zur Tankspülung!
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Auf meine alten Betonmischmaschine und mit Spanngurten fixiere ich den Tank.
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Und dann lasse ich die Betonmaschine drehen und kippe die Maschine auch mal nach unten und nach oben. Damit kommt das Reinigungsmittel in alle Ecken.
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Ich leere den Tank aus und spüle ihn mit Wasser nach. Jetzt kommt der Entroster dran. Einfüllen und ca. 5 Liter heisses Wasser nachfüllen und das Ganze auf der Betonmaschine drehen lassen.. Ich habe es so 24h stehen lassen und danach nochmals gemischt und den Tank umgespannt, so das der Entroster auch mal die Oberseite entrosten kann. Nochmals 24h so stehen gelassen.
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Den Entroster entleert und wieder mit Wasser ausgespült. Danach habe ich den Rostumwandler FERTAN eingefüllt 1 Liter und nochmals 1 Liter Wasser dazu gefüllt! Aussen sprühte ich den Tank auch mit FERTAN ein zur Rostbekämpfung!
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Der Tank ist jetzt mit Rostumwandler innen und aussen behandelt worden und mindestens 48h einwirken gelassen.
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Naja, Rost sehe ich nicht mehr aber das schwarze FERTAN ist noch zu sehen und wie bekomme ich das weg?
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Mit dem Gartenschlauch wird der Tank abgespült!
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Und innen gepült!
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Oh, das sieht aber jetzt sehr gut aus! Der komplette Flugrost ist weg! Perfekt!
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Ich spüle weiter mit Wasser und das nicht gerade sparsam, wie man am Tankeinfüllstutzen sehen kann!
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Ich blase nach dem Spülen den Tank mit Druckluft aus und stelle ihn auf meinen beheizten Werkstattofen zum Trocknen. Nach ein paar Tagen ist der Tank richtig trocken und ich kann mit der Tankversiegelung anfangen!
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Die Farbe soll für einen 80 Litertank ausreichen. Unser Beta Tank hat ein Volumen von 54 Liter. Es ist aber für mich sehr wenig Farbe in der großen Dose.
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Ich schütte den Aktivator dazu und rühre das Ganze auf. Gut, jetzt ist die Dose etwa halb voll! Mal sehen, ob die Farbmenge ausreicht!
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Der Tank wird mit der Tankversiegelung gefüllt! Vorher habe ich natürlich alle Öffnungen verschlossen!
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Es läuft keine Farbe aus!
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Und wieder kommt die Betonmischmaschine zum Einsatz! Damit lässt sich die Farbe sehr gut im Tank verteilen! Ich könnte den Tank auch schütteln, aber ob es so effektiv wie die Mischmaschine ist, glaube ich nicht. Ausserdem ist es sehr anstrengend und so nicht!
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Ich leere die Restfarbe aus und sehe, das die Menge doch ausreichend war. Es kommt noch genügend Farbe aus dem Tank!
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Das sieht doch sehr gut aus! Optimal beschichtet!
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Auch hier hat sich die Farbe komplett im Tank verteilt!
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Ich stelle den Tank senkrecht auf einen Eimer mit dem Tankstutzen nach unten. So kann die Restfarbe auslaufen. Zum Trocknen der Farbe habe ich einen Druckluftschlauch angeschlossen. Ich lasse die Druckluft leicht durch den Tank schleichen, dabei wird der Tank belüftet und die Farbe kann trocknen.
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Aussen lackiere ich den Tank mit Steinschlagschutz, aber diesmal komplett!
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Die Dellen im Tank habe ich auch versucht rauszubekommen, aber nur mit mässigen Erfolg.
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Und zum Schluss lackiere ich den Tank wieder schwarz!
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Einen gut gebrauchten Tankgeber baue ich ein!
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Jetzt klebe ich die alten Dichtungsgummis wieder mit Patex auf!
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Den Unterboden habe ich auch noch lackiert und jetzt nur noch den Tank einbauen mit neuen Schläuchen und Schellen!
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Der Tank wurde jetzt schon zweimal vollgetankt und war dicht. Die Farbe hat sich auch nicht gelöst, das hätte ich am Benzinfilter gesehen, also alles perfekt!
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Der Beta ist jetzt fertig für weitere Ausfahrten!
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